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Aktuelle Termine

Nächster Gesprächskreis: Do 12. Oktober, 19 Uhr, Wohlfühlwerkstatt, Stadtplatz 5, Traunstein (1. Stock, Eingang Kosmetikstudio Astrid Angerer)

Artikel veröffentlicht am 07 Dez 2016

Termine der Gesprächskreise 2017, immer am Donnerstag um 19 Uhr:

12. Oktober / 9. November / 14. Dezember


 

Informationen zu Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben:

 

Cranio-Sacrale Therapie -  Bei dem Vortragsabend am Dienstag, den 3. Mai führt Alea Christine Löwe in die Methode und komplexe Anwendungsmöglichkeit der Cranio-Sacralen Therapie ein (“Cranium” lat. Schädel und “Sacrum” lat. Kreuzbein).  Dies ist eine sehr wirksame und zugleich schonende Methode, in viele komplexe Krankheitsgeschehen lindernd und heilend einzugreifen.

Zentrum des Cranio-Sacralen-Systems ist der Liquor (Rückenmarksflüssigkeit). Er umfließt Gehirn und Rückenmark und bildet somit ein Polster zwischen Nervengewebe und umgebenden Schädel- und Wirbelsäulenknochen. Der Liquor schafft das Milieu für die Entwicklung und Ernährung des Zentralnervensystems vom Moment der embryonalen Entwicklung bis zum Tod. Bei dieser Therapie wird eben jenes Nervensystem wieder in ein Gleichgewicht gebracht. Zugleich nimmt die Behandlung von Bindegewebsfascien in der Cranio-Sacralen-Therapie eine besondere Rolle ein. Traumen, z.B. durch Sturz, Schlag, Operationen oder sehr prägende seelische Stressmomente, führen, wenn sie vom Körper nicht direkt verarbeitet und aufgelöst werden, zu Verhärtungen im umgebenden Bindegewebe. Langfristig führen solche Bindegewebsverhärtungen zu Änderungen im Bewegungsapparat und in der Körperhaltung, aber auch zu Beeinträchtigungen innerer Organe. Solche Bereiche lassen sich mit viel Spürsinn ertasten und behandeln – auch durch Selbstbehandlungen. Die verschiedenen Techniken, die mit größter Sensibilität und viel Spürsinn angewendet werden, haben schon allein durch ihre sanfte und angenehme Art einen tief entspannenden Effekt auf den ganzen Körper. Die Cranio-Sacrale-Therapie berücksichtigt körperliche, psychische und emotionale Aspekte eines Krankheitsgeschehens und bewirkt daher eine ganzheitliche Heilung.
Bei entsprechendem Interesse nach dem Vortragsabend bietet die Selbsthilfegruppe unter Anleitung von  Alea Christine Löwe ein Folge-Seminar zur Selbstbehandlung,  z.B. an einem Samstag, an.


 

Psychoonkologie – eine echte Über-Lebenshilfe!

Vortragsabend am Mittwoch, 6. April, 19 Uhr, Wohlfühlwerkstatt Traunstein mit Diplom Psychologin Gabriela Philipp, Psychotherapeutin, Psychoonkologin
Bei einer Brustkrebserkrankung sind neben dem körperlichen Aspekt immer auch die geistigen und seelischen Anteile zu berücksichtigen und in die Behandlungen und Therapien mit einzubeziehen. Die Psychoonkologie leistet hier enorme Hilfe. Studien haben belegt, dass eine psychoonkologische Begleitung sich positiv auf das Heilungsgeschehen auswirkt, denn die Patientinnen erfahren hier Entlastung und Akzeptanz ihrer Befindlichkeit auf allen Ebenen.
Zunächst einmal gilt es den Schock der Diagnose zu bewältigen, dann ebenso Gefühle aller Art- von Ängsten über Wut und Trauer, hin zu Überforderung, Überlastung und Hilflosigkeit. Was gibt mir Kraft und Halt in so einer Lebenssituation? – dieser Weg zu den eigenen Stärken und Fähigkeiten wird in Begleitung einer Psychoonkologin beschritten. Da Brustkrebs in fast allen Fällen eine Langzeittherapie bedeutet, benötigen betroffene Frauen gerade auch in der Zeit nach OP, Chemo und Bestrahlung noch einmal Unterstützung – denn selten ist der Weg zurück in die Normalität des Alltags so unproblematisch möglich wie erhofft. Die gute Nachricht: die Erfahrung zeigt, dass Brustkrebspatientinnen in der Regel nur wenige, aber gezielte Gespräche benötigen, um zum Beispiel einer posttraumatischen Belastungsstörung entgegen zu wirken.
Die Chancen und Möglichkeiten einer psychoonkologischen Begleitung werden in dem Vortrag mit Gabiriela Philipp, zertifizierte Psychoonkologin mit freier Praxis in Chieming aufgezeigt.


 

Vortrag und Lesung mit Bestseller-Autorin Nicole Staudinger

Die Diagnose Brustkrebs ist in den aller meisten Fällen ein Schock – und in jedem Fall eine Herausforderung. Nicole Staudinger nahm diese Herausforderung an und – mehr noch – sie hat durch einen offenen Umgang mit ihrer Befindlichkeit und all den Ängsten, mit Trotz und Humor, ihre Selbstbestimmheit behalten. Das Leben schenkte ihr Zitronen – sie hat nach Salz und Tequila gefragt und aus all den Zutaten etwas ganz Eigenes, Individuelles geschaffen.
Als die junge Mutter zweier kleiner Kinder an ihrem 32. Geburtstag den Krebs selber fühlt und kurz danach die Diagnose erhält, beginnt ein Weg wichtiger Entscheidungen, denn Nicole Staudinger ist Trägerin der BRCA1- und BRCA2-Genmutation. In der Zeit der Therapien und Operationen zieht sie sich nicht zurück – sondern schreibt auf Facebook eine Art Tagebuch um das Erlebte zu reflektieren. Daraus wurde ein Buch: „Brüste umständehalber abzugeben“ ist schon nach kurzer Zeit ein Bestseller. Nicole Staudinger macht Mut, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und zeigt auf, wie wichtig und heilsam die aktive Teilhabe am Leben sein kann.
Mit einer Kombination aus Vortrag und Lesung kommt Nicole Staudinger nun nach Traunstein:
Termin: Dienstag, 1. März um 19:30 Uhr
Ort der Veranstaltung: Aula im „Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen“ , Herzog-Friedrichstraße 6, Traunstein
Eintritt frei, keine Platzreservierung möglich! über Spenden freut sich der Veranstalter, die Selbsthilfegruppe Brustkrebs Chiemgau e.V.

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Lichtmeß mit Luisa Francia. Auch heuer gibt es zum Auftakt des Jahresprogrammes eine Sonderveranstaltung! Wir haben uns wieder Lichtmess, Dienstag den 2. Februar, ausgesucht und laden diesmal Luisa Francia ein. Sie würde etwas aus ihrem neuen Buch lesen, wir singen einige Jodler und bewegen uns ein bisschen (Matten sind z. Teil vorhanden, wer eine eigene Yogamatte hat, bitte mitbringen. Das gleiche gilt für Decken. Bitte an bequeme Kleidung denken!). Zum Abschluss machen wir ein Lichtmessritual mit Orakel. Anfang Februar wird es schon spürbar heller, die Tage länger. Nach einer Zeit der Dunkelheit und Schwere taucht das Licht des Übergangs, der Veränderung in den Frühling und in die Hoffnung auf. Ein idealer Zeitpunkt für ein Orakel, (lat. oraculum, „Götterspruch, Sprechstätte“ zu “orare”, “sprechen, beten“), das Luisa anleitet.

Das neue Buch von Luisa Francia erscheint Ende Januar. Sie hat es rückblickend auf die Zeit und die Erfahrungen geschrieben, als sie ihre Mutter bis zu deren Tod im Sommer 2015 pflegte. Luisa gibt Mut machende Anregungen für das Alter, den spirituellen Umgang mit dem Alterungsprozess und der Vorbereitung auf den eigenen Tod.
Nach diesem Auftakt findet dann wieder jeden 2. Donnerstag im Monat unser Gesprächskreis statt.
Beginn dieser Veranstaltung: pünktlich um 17:25 Uhr, Ende: 20:30 Uhr. Dauer: 3 Stunden. Kostenbeitrag für von Brustkrebs betroffene Frauen 3,- €, für externe Teilnehmerinnen 15,-€; Anmeldung ab sofort unter 0177.2291476 ( Handy-Nummer von Michaela Dreier) oder per mail an selbsthilfe.brustkrebs.chiemgau@web.de


Ab sofort erhältlich: unsere neuen Jahres-Wandkalender 2016!

In bewegten Zeiten, geprägt von Veränderungen und Umbrüchen, tut es gut sich auf die kleinen, schönen Dinge, oft unspektakulär und in der unmittelbaren Umgebung, zu besinnen. Sie geben Kraft und helfen den Akku zu laden oder einfach mal einige Minuten „abzutauchen“ – und sei es nur über ein Bild und in der Erinnerung. Schöne Orte, Blickwinkel, Situationen und Eindrücke aus dem Chiemgau haben wir aus diesem Grund in dem Kalender zusammengefasst,  kombiniert mit Sinnsprüchen. Der Kalender wird gerne auch verschenkt, da er in Druck und Layout sehr hochwertig ist. Wir geben den Kalender für 15,-€ pro Stück ab ( 11,-€Selbstkostenpreis, 4,- € Direktspende für den Verein) und verschicken Ihn für 18,50€ (inkl Porto und Umschlag). Bei Interesse bitte mich direkt per mail oder telefonisch unter 0177.2291476 kontaktieren. Zu den Gesprächskreisen am  Donnerstag, 12.11. und 10.12. ( jeweils um 19:00 Uhr in der Wohlfühlwerkstatt) können die Kalender besichtigt und erworben werden.

3März 12Dezember


Kochkurs Homöolifebalance® mit Josefa Sailler Samstag, 9.Mai, 10.00 – 15.00, Lehrküche der Montessorischule, Nußbaumerstraße 32, Traunstein; Wir kochen zusammen leckere Speisen die den o.g. Konstiutionen angepasst sind und genießen diese dann gemeinsam. Einfach, lecker – schnell, gesund!

 


 

Homöolifebalance® – was ist das? Josef-Karl Graspeuntner und Josefa Sailler; Do, 23. April, 20 Uhr, Wohlfühlwerkstatt, Stadtplatz 5, Traunstein ; Gesunde Lebens-Nahrung: Information über und Einführung in Homöolifebalance®, die Auswirkungen der Ernährung auf die Wirkung eines homöopathischen Konstitutionsmittelsund Informationen um Konstitutionsverträglich zu kochen! Dieser Abend bietet die Vorinfo zum Kochkurs Homöolifebalance® mit Josefa Sailler am Samstag, 9.Mai, 10.00 – 15.00, Lehrküche der Montessorischule, Nußbaumerstraße 32, Traunstein; Wir kochen zusammen leckere Speisen die den o.g. Konstiutionen angepasst sind und genießen diese dann gemeinsam. Einfach, lecker – schnell, gesund!


 

Antihormontherapie und Aromatasehemmer. Viele Brustkrebspatientinnen mit einem Hormonrezeptor positiven Tumor nehmen als Form der Therapie Medikamente, die zum einen die weitere Produktion von Hormonen verhindern und zum anderen die Rezeptoren von eventuell sich neu bildenden Tumoren blockieren. Somit wird  eine Metastasen – oder Rezidivbildung des Tumors verhindert, da ein Wachstum dann nicht mehr möglich ist.  Über die Dauer der Medikation – ob nun eine Einnahme über 5 oder  über 10 Jahre dieser Antihormontherapie oder der Aromatasehemmer  erfolgen sollte – herrscht derzeit nach letzten Veröffentlichungen etwas Verwirrung. PD Dr. Michael Braun vom Rotkreuz-Brustzentrum München erläutert uns zum einen die Wirkungsweise dieser Medikamente und ebenso die empfohlene Dauer. Frauen, die z.B. “Tamoxifen”, “Zoladex Gyn”, “Anatrozol”, “Letrzol” oder “Exemestan” nehmen,bekommen in dem Vortrag Antworten auf Fragen.Gerne können auch Partner und Familienangehörige mitgenommen werden! Der Vortrag findet im Rahmen des 2. Traunsteiner Krebskongresses am Freitag, 17. April um 16 Uhr statt; Ort der Veranstaltung: Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Herzog-Friedrich-Str.6 in Traunstein; Raum bzw. Saal ist beschildert und ausgeschrieben!


 

Für das Jahr 2015 haben wir ein umfangreiches Programm zusammen gestellt! Bis zum Juni erwarten Sie noch folgende Vorträge:

Antihormontherapie und Aromatasehemme mit PD Dr. Michael Braun als öffentlicher Vortrag beim Krebskongress// Homöolifebalance® – was ist das? Info mit Kochkurs mit Josef-Karl Graspeuntner und Josefa Sailer // Wanderausstellung  Projekt „Augenblicke der Selbsthilfe“ //„Vorsorgevollmacht – Betreuung – Patientenverfügung“, mit Referent Karl Schulz // “Mir sagt ja doch keiner was“ – mit Kindern über Krebs sprechen“ mit  Maria Hofherr-Werner von der Kinderkrebshilfe TS und BGL

Hier der Überblick: TermineVeranstaltungen

 


  Lachyoga wird zu La SI TA
Im Frühjahr haben wir einen sehr schönen, herzerwärmenden, fröhlichen Vortragsabend mit Birgit Godl erlebt und nun wissen wir, wie sich gezieltes Lachen auf unsere körperliche Fitness und unter anderem über die Hormone auf die Zellen auswirkt und insgesamt positiv  auf unsere Gesundheit. „Lachen statt Joggen“ war die Devise dieses Abends und am anderen Tag staunten wir über Muskelkater an Stellen, an denen wir keine Muskeln vermutet hatten. Auf Grund des Erfolgs dieses Abends sind wir mit der Referentin Birgit Godl weiterhin in Kontakt und sie bindet uns in ihre Seminar-Angebote, z.B. über die vhs Traunstein, immer wieder mit ein. Jetzt hat sie  LA SI TA entwickelt, eine Kombination aus Lachen – Singen – Tanzen. LachYoga , ist ein gelungener Artikel über Birgit Godl und ihr Ansinnen. Nähere Informationen und Anmeldungen  bitte direkt über die Seminarleiterin erfragen unter: 08662/66 83 283

Resilienz
Darunter versteht man die teilweise vererbte und angeborene, aber auch zu schulende und erlernende Fähigkeit eines Menschen, gestärkt aus  traumatischen Erlebnissen hervorzugehen und dem Leben wieder einen Sinn zu geben. Gestern erlebten wir bei dem Vortrag von Rosamaria Jell, Psychotherapeutin uns Psychoonkologin aus Dorfen, auf praktischer und gelebter Ebene was uns Prof. Meindl in seinem Wissenschaftlichen Vortrag über „Gene und Brustkrebs“ schon theoretisch vermittelt hat: den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Emotionen, Immunsystem, Genen, Telomeren und Krankheit. Rosamaria Jell bietet uns einen fortführenden Kurs an: an 4 Samstagen unser Immunsystem und somit unsere Resilienz mit bestimmten therapeutischen Übungen zu stärken. Ab 6 Teilnehmerinnen würde die Referentin aus Dorfen anreisen. Der Selbstkosten-Anteil beträgt 20,-€ pro Samstag, den Rest der TN-Gebühr und die Anfahrtskosten übernimmt die Selbsthilfegruppe, in besonderen Härtefällen auch die ganze Gebühr. Bitte meldet Euch bei Interesse direkt bei mir: 0177.2291476

 

Gene und Brustkrebs – was sagt uns die Wissenschaft heute?

Vor einem Jahr ließ sich Angelina Jolie auf Grund eines Gendefektes und des damit verbundenen enormen Risikos, an Brustkrebs zu erkranken, vorsorglich beide Brüste amputieren. Sie ging damit an die Öffentlichkeit um zu informieren und auf Chancen und Möglichkeiten der genetischen Früherkennung hinzuweisen. So wurde erstmals auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst, dass  Brustkrebs und Gene wohl in Zusammenhang stehen. Um aktuelle Informationen zu erhalten und Antworten auf so manche Frage, lud sich die Selbsthilfegruppe Brustkrebs Chiemgau e.V. mit Prof. Alfons Meindl einen kompetenten Referenten  nach Traunstein ein. Von insgesamt über 75000 Brustkrebserkrankungen, die jährlich neu diagnostiziert werden, ist die Häufigkeit erblich bedingter Erkrankung mit 15% zwar gering, doch ist die Bedeutung insofern hoch, als daß besonders viele junge Frauen betroffen sind. Das Deutsche Konsortium für Familiären Brust-und Eierstockkrebs bietet daher bundesweit in 15 Zentren umfangreiche Beratung und auch Testmöglichkeiten an. Somit erhalten junge Frauen, bei denen die Mammografie noch nicht sinnvoll ist, zusätzlich spezielle Möglichkeiten der Früherkennung. Bereits erkrankten Frauen kann die Testung in der Nachsorge hinsichtlich des Risikos einer Zweiterkrankung wichtige Informationen bieten. Frauen, die sich gerade in Therapie befinden, können durch das Testergebnis vom behandelnden Arzt und Onkologen gezielte Medikament-Kombinationen erhalten. Der Referent des Abends, Prof. Dr. Alfons Meindl, forscht an der  TU München und ist Leiter der Gynäkologische Tumorgenetik. Sein Forschungsschwerpunkt sind seit über zehn Jahren die neuen „Risiko-Gene“ – nicht nur um Risiken herauszufiltern sondern auch um gezieltere Tumortherapien zu ermöglichen. Zudem ist Alfons Meindl Sprecher des „Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs“ am Klinikum rechts der Isar, das wiederum einem bundesweiten Netzwerk von insgesamt fünfzehn Zentren angehört. Durch die Förderung der Deutschen Krebshilfe sind somit Anlaufstellen entstanden, die in dieser besonderen Thematik eine umfassende Versorgung für die betroffenen Familien anbieten, forschend tätig sind und eng vernetzt zusammen arbeiten.Wir haben zur Nachlese einen Artikel zum Vortragsabend von Prof.Dr. Alfons Meindl verfasst: Gene+BrustkrebsMeindl

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Luisa Francia hat uns alle inspiriert!

Lesung mit Luisa Francia: Frauenkraft, Frauenweisheit
Mit Freude den eigenen Weg gehen“ Es war uns eine besondere Freude diese Lesung mit Luisa Francia durchzuführen! Sie brachte unter anderem ihr neu erschienenes Buch „Frauenkraft, Frauenweisheit: Mit Freude den eigenen Weg gehen“ mit und las daraus vor.Mit gemeinsamen Jodeln fand der Abend einen wunderbaren Ausklang.
Aufmerksam wurden wir auf die Autorin durch ihr Buch „Kubabas Granatapfel: Meine Reise zur Heilung“. Als Luisa Francia erfährt, dass sie einen Tumor im Bauch hat, ist ihre erste Reaktion, das Leben zu feiern. Auf ihrem Weg zur Heilung kommt sie mit der Göttin Kubaba in Kontakt und vertieft auf ihrem schamanischen Initiationsweg ihre weibliche spirituelle Kraft. Mit ihrem persönlichen Erfahrungsbericht macht Luisa Francia anderen Frauen Mut, sich aktiv für ihre Heilung einzusetzen. Gespickt mit Gedanken und Erfahrungen, die sie während ihres Krankenhausaufenthaltes machte, ist dieses Buch eine Reise durch einen Heilprozess, ein Weg zu sich selbst. Sie ermutigt Frauen, nach der Schockdiagnose nichts zu überstürzen, inne zu halten und zu prüfen, was für einen selbst stimmig ist. Für uns zwei sehr empfehlenswertes Bücher!Hier die Nachlese, als Artikel erschienen im Traunsteiner Tagblatt:  LesungLuisaFrancia. Luisa bietet uns einen Workshop an : “Jodeln + Yoga“. Bei Interess bei mir melden!

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Gene und Brustkrebs – was sagt uns die Wissenschaft heute?

Vor einem Jahr ließ sich Angelina Jolie auf Grund eines Gendefektes und des damit verbundenen enormen Risikos, an Brustkrebs zu erkranken, vorsorglich beide Brüste amputieren. Sie ging damit an die Öffentlichkeit um zu informieren und auf Chancen und Möglichkeiten der genetischen Früherkennung hinzuweisen. So wurde erstmals auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst, dass  Brustkrebs und Gene wohl in Zusammenhang stehen. Um aktuelle Informationen zu erhalten und Antworten auf so manche Frage, lud sich die Selbsthilfegruppe Brustkrebs Chiemgau e.V. mit Prof. Alfons Meindl einen kompetenten Referenten  nach Traunstein ein. Von insgesamt über 75000 Brustkrebserkrankungen, die jährlich neu diagnostiziert werden, ist die Häufigkeit erblich bedingter Erkrankung mit 15% zwar gering, doch ist die Bedeutung insofern hoch, als daß besonders viele junge Frauen betroffen sind. Das Deutsche Konsortium für Familiären Brust-und Eierstockkrebs bietet daher bundesweit in 15 Zentren umfangreiche Beratung und auch Testmöglichkeiten an. Somit erhalten junge Frauen, bei denen die Mammografie noch nicht sinnvoll ist, zusätzlich spezielle Möglichkeiten der Früherkennung. Bereits erkrankten Frauen kann die Testung in der Nachsorge hinsichtlich des Risikos einer Zweiterkrankung wichtige Informationen bieten. Frauen, die sich gerade in Therapie befinden, können durch das Testergebnis vom behandelnden Arzt und Onkologen gezielte Medikament-Kombinationen erhalten. Der Referent des Abends, Prof. Dr. Alfons Meindl, forscht an der  TU München und ist Leiter der Gynäkologische Tumorgenetik. Sein Forschungsschwerpunkt sind seit über zehn Jahren die neuen „Risiko-Gene“ – nicht nur um Risiken herauszufiltern sondern auch um gezieltere Tumortherapien zu ermöglichen. Zudem ist Alfons Meindl Sprecher des „Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs“ am Klinikum rechts der Isar, das wiederum einem bundesweiten Netzwerk von insgesamt fünfzehn Zentren angehört. Durch die Förderung der Deutschen Krebshilfe sind somit Anlaufstellen entstanden, die in dieser besonderen Thematik eine umfassende Versorgung für die betroffenen Familien anbieten, forschend tätig sind und eng vernetzt zusammen arbeiten.Wir haben zur Nachlese einen Artikel zum Vortragsabend von Prof.Dr. Alfons Meindl verfasst: Gene+BrustkrebsMeindl